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Gudjohnsen der islänische Fussballheld Isländisches Essen auf dem Tisch Darri beim Fussball Einige Impressionen aus Reykjavik in Island Der tollste deutsche Mann, Ich Norwegische Fussballfans in Reykjavik

28.09.2009 01:22 (5 Kommentare)

Unglaubliche Farb- und Felskombinationen auf Westman Island

Westman Islands

Endlich sind wir wieder in Reykjavík. Hundemüde, mit 940 Fotos im Gepäck und voll neuer Erfahrungen sind wir mit unserem Bus um 20:10 Uhr isländischer Zeit wieder in Reykjavík eingelaufen. Wir beide haben in unseren Leben nur hier in Island vergleichbare Landschaften gesehen. Los ging alles am Samstagmorgen gegen 10 Uhr vor dem Gebäude "Kringlan 1" unserer Uni...

 

...nach und nach fanden sich alle ca. 70 Studenten ein, um sich einen guten Platz im Bus zu sichern. Schon hier war klar, dass der Hinweg kein Zuckerschlecken wird. Dunkle Wolken wechselten sich mit Sonnenschein ab. Einer war jedoch immer gegenwärtig: starker, N/O-Atlantikwind. Blätter und Zweige wehten über die Straße, als wir uns ein wenig später in Bewegung setzten.

 

Angekommen in Hafen bei vielen FischerschiffenUngefähr 45 Minuten dauerte es, bis wir alle gut erhalten im Süden Islands in Þorlákshöfn ankamen, um dann von dort aus nach einer ungefähr einstündigen Wartezeit auf unsere Fähre Herjólfur zu steigen. Wie auf unseren Bildern zu sehen ist, handelt es sich dabei um eine Fähre von respektabler Größe, die schon eine tüchtige Wasserverdrängung aufweist. Wir gingen also relativ fest davon aus, dass die Fähre kaum ins Schwanken kommen wird auf der 2h 45min langen Fahrt zu den Westman Islands. Interessant war dies für uns alle besonders aus dem Grund, dass allgemein die "dringliche" Warnung ausgesprochen wurde, sich "Sea Sickness Pills" mitzunehmen. Medikamente gegen die Seekrankheit. Da uns auch unsere Gasteltern hier mehrfach warnten, bekamen wir 4 Pillen von ihnen für die Hin- und Rückfahrt.

Vielen, vielen Dank für diesen Tipp! Sie haben uns damit wirklich den Trip gerettet.

 

Ursprünglich sollte die Fähre für uns bereits am Freitag (wie angekündigt) ablegen. Aufgrund von katastrophal schlechtem Wetter auf See wurde dies aber abgesagt. Schon als wir am Hafen in Þorlákshöfn ankamen, fegte einen der Küstenwind beinahe aus den Socken, als man aus dem Bus trat. Reykjavíkwinde sind hier nichts dagegen. Noch als wir im Hafen lagen, konnten wir vom Panorama-Deck aus die Unwetter auf dem Ozean erblicken, die wirklich richtig wüteten im 180°-Blick.

 

Sehr schlechtes Wetter auf See und starker SeegangAls wir uns mit dem Schiffsaufbau vertraut gemacht hatten, ging es nach ungefähr 30 Minuten Verspätung - die Bugklappe ließ sich nicht schließen - los auf das offene Gewässer. Schon nach weiteren 5 Minuten wurde uns klar, dass der Ratschlag mit dem Antibrechmittel für Seekranke fast schon untertrieben war. Wir hatten schreckliches Wetter, mit extremen Wind, wechselndem Starkregen und Schneefall bzw. Hagel. Die Wellen trümten sich meterhoch auf und schaukelten unser Schiff kräftigst durch. Wir hatten uns ungefähr zu 5 Leuten auf dem oberen Deck versammelt und mussten uns mit viel Kraft an der Reling oder am Geländer festhalten, damit wir nicht von einer zur anderen Seite des Boots fielen(!). Wir schaukelten so stark von rechts nach links, dass es wirklich unmöglich war, ohne sich festzuhalten, auch nur einen einzigen Schritt zu machen. Es war saukalt, aber wir hatten alle unglaublichen Spaß dabei. Ich konnte davon leider keine Bilder einfangen, weil ich meine Kamera nicht aus der Tasche nehmen konnte. Dies zeigt ja auch, dass man sich wirklich die ganze Zeit festhalten musste.

 

Dieses Schauspiel ließ für uns ingesamt 5 bis 7 Glücklichen (von 70) die Zeit wie im Fluge vergehen. Man hatte einfach ein Abenteuer zu erleben auf Deck. Das Wasser peitschte viele Meter hoch über das Schiff hinweg und der Wind fegte einem immer wieder die zugezogene Kapuze vom Kopf. Natürlich musste man auch sehr vorsichtig sein, damit man nicht vom Schiff fällt - hier wäre man wohl sofort verloren gewesen - das Wasser war selbstverständlich eiskalt und die Wellen unbeschreiblich hoch und kraftvoll. Regelmäßig wurde die Fähre aus dem Kurs gebracht, weil das Wasser es nicht zuließ geradeaus zu fahren.

Die restlichen 63 bis 65 Austauschstudenten und Begleiter hatten leider keine schöne Überfahrt. Sie verschanzten sich im Unterdeck im Kinoraum, in der Cafeteria oder auf den Gängen. Viele versuchten zu schlafen, die meisten konnten allerdings nicht einmal daran denken. Viele Fährgäste mussten sich 5-fach und mehr übergeben. Leider nicht schön für diese Mitfahrenden, aber man wurde nicht zu selten vor dieser Gefahr gewarnt.

 

Endlich das Ziel vor Augen. Westman Islands mitten im Ozean.Nach über 3 Stunden (aufgrund des schlechten Wetters) kamen die Westman Islands dann in Sicht. Leider herrschte aufgrund des anhaltenden Starkregens eine sehr schlechte Sicht. Schlagartig änderte sich dies, als wir in die näheren Gefilde der Insel kamen. Sonnenschein und traumhafte Sicht in Richtung der Insel, sowie sehr humaner Seegang machten sich breit.

 

Als wir ankamen, ließen wir uns sagen, dass es noch wenige Minuten vorher geschneit hat, dann regnete und nun, da wir da waren, schien die Sonne! Das ist typisch isländisch, wie wir bereits wissen. :-) Schon bei der Einfahrt fielen uns die unglaublichen Berg-Felskombinationen auf, auf denen die Insel steht. Der sehr salzige Wind und das salzige Wasser haben diese Kombinationen seit vielen Jahren geformt. Die Spitze wurde jeweils mit grünen Tupfern versehen. Zusammen mit der umgebenden Meer-/Himmelskombination war es einfach eine unglaubliche Szenerie, die sich uns hier bot.

 

Sofort holte uns ein Bus ab. Die einzige Info, die wir dazu bekamen, war, dass es einen großen Bus mit 45 Plätzen gibt und einen kleinen Bus mit 25 Sitzplätzen. Wer nicht mehr in den Großen passt, muss halt im Kleinen mitfahren. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch keine Ahnung über unsere Art der Unterkunft. Hier begingen wir nun einen Fehler. Wir setzten uns in den großen Bus. Genau nach diesen Bussen wurde auch zwischen zwei Unterkünften auf der Insel aufgeteilt.

 

Unser wirklich bescheidenes Schlafdomizil. Zum Glück nur für eine Nacht!Bereits nach 2 Minuten Fahrt waren wir bei unserer Unterkunft angekommen. Es bestand aus einem älteren Flachdachhaus, das etwas von einer schlechteren Jugendherberge hatte. Schneller als wir gucken konnten, waren nun auch noch die 3 einzigen Zimmer komplett belegt und so blieb uns nichts anderes als der Schlafsaal mit 20 anderen Studenten übrig. Wir hatten ungefähr 20 Jahre alte Matratzen, die wirklich nicht mehr gut aussahen, zur Verfügung. Wir suchten uns hier ein Eckchen aus und hofften das Beste für die wahrscheinlich sehr kurze Nacht.

 

Gerade einmal alles abgestellt, mussten wir gleich wieder in den Bus, um uns zur sog. "Inseltour" aufzumachen. Eine Isländerin als Tourguide begleitete dabei unseren großen Bus. Sie erzählte uns einiges Interessantes über die Insel. Leider stoppten wir jedoch insgesamt nur drei Mal. Das erste Mal am Golfplatz der Westman Islands, der einer der besten hundert Golfplätze Europas sein soll. Hier standen am Fuße eines Berges zwei Hütten, die dem früheren Wohnen der Einwohner Islands nachempfunden wurden. Betreten konnten wir diese auch. Heimisch kann man wohl die Atmosphäre im Inneren nennen. Alles in allem ein sehr kurzer Stopp, bevor es weiter ging.

 

Hier war es unglaublich windig, so dass man sich sogar in den Wind lehnen konnte, ohne umzufallen.Unser zweiter Stopp fand an einem der (wörtlich) "windigsten Orte ganz Europas" statt. Wir mussten hierfür mit den beiden Bussen steile, kurvige Straßen hochfahren. Oben angekommen war es wirklich richtig windig. Das erste Mal, dass wir uns an diesem Wochenende in den Wind lehnen konnten, ohne umzufallen.

 

 

Der dritte und letzte Stopp fand dann am Eldfell statt. Dem berühmten Vulkan der Insel. Als dieser mit seiner Eruption im Jahre 1973 für eine städtebauliche Katastrophe sorgte. Bis auf einen Drogensüchtigen, der die lokale Apotheke plündern wollte, starb zum Glück niemand bei dieser großen Eruption. Jedoch wurden viele neue Berge geschaffen und mehrere Häuser komplett zerstört und zum Teil meterhoch mit Lava bedeckt.

 

Ein wunderbarer Blick, der zum Weitergehen motiviert, hoch auf den Eldfell.Als wir am Fuße des Vulkans den Aufweg sahen, war schon klar, dass wir dort hochsteigen müssen. Der Aufweg bestand nur aus einem Weg, welcher komplett aus sandiger Lava bestand. Anstrengend und lange zog sich der kleine Pfad über den Berg bis hin zum höchsten Punkt. Dort angekommen, revidierten wir unser Urteil von starkem Wind ein weiteres Mal. Hier flogen selbst kleine Steine durch die Luft, weshalb man tierisch aufpassen musste, nicht getroffen zu werden. Ein kleiner weiterer Pfad führte zum äußersten Punkt des Vulkans. Auf der einen, hinteren Seite dieses Pfades ging es über einhundert Meter in die Tiefe, weshalb man hier nur gebückt laufen konnte, um nicht von einer Böhe den Abhang hinuntergeweht zu werden. Solche Naturkräfte erlebt man wohl nur hier so regelmäßig - sagenhaft!

 

Nach dem fast noch anstrengenderen Abstieg über den unbefestigten Sandweg, ging es wieder in die "Unterkünfte". Wir machten uns hier alle kurz fertig, um uns dann ein wenig zu unterhalten, zu trinken und Billard zu spielen. Gegen 19:30 Uhr machten wir uns auf den Weg in das Cafe/Restaurant Vulcano, das wir für heute Abend gebucht hatten. Hier aßen wir Hähnchenschenkel mit Pommes und Salat. Die richtige Mischung, um sich wieder zu stärken ;-).

 

Das große eigentliche Event sollte ja aber laut Programmplan noch anstehen. Der Lundaball, quasi das Abschlusstreffen der Puffinjäger, nachdem die Saison vorüber ist. Erstmal muss man wohl sagen, dass es sich hierbei wirklich um einen Ball handelt. Wir waren also durch die Bank komplett "underdressed", soll heißen, Abenkleid und Anzug mit Krawatte waren angesagt. Es schien auf den ersten Blick jedoch so zu sein, dass es lediglich viele Tischreihen, eine große Bar und eine Bühne mit Tanzfläche davor gab, die aber nicht bevölkert war. Stattdessen war ohne eine Ausnahme jeder isländische Besucher stockbetrunken. Gedrängel und ausgelassenes Feiern machten fast schon Angst vor dem, was noch kommen sollte ;-). Von einem jüngeren Isländer ließ ich mir erklären, dass es noch um 00:30 Uhr eine Bandeinlage geben sollte, zu der die Tanzfläche dann bebt. Wir warteten also ab und so war es dann aber auch.

Punkt halb eins begann die Rock-/Coverband zu spielen und sehr schnell versammelte sich einen große Masse an Isländern vor der Bühne, um zu tanzen.

 

Innerhalb von wenigen Sekunden fing es an zu hageln - wie aus heiterem Himmel.Also machten wir uns auch auf den Weg ins Gedrängel, um mitzutanzen. Das Wort "...-drängel" muss man hierbei mehr als wörtlich nehmen. Unglaublich rau ging es dort zu, weshalb wir uns nach einigen selbst initiierten Polnaisen dann lieber an den Rand gesellten, statt aktiv mitzumischen. Relativ früh gegen 2 Uhr verabschiedeten wir uns dann in einer Gruppe von ungefähr 8 Leuten von der Feier. Am nächsten Tag wollten wir noch mehr von der Insel sehen und aus diesem Grund früh los. Wir machten noch kurz einen Abstecher zum Hafen, um ein paar Schnappschüsse zu kriegen, als uns ein Hagelschauer überraschte.

 

In der Unterkunft angekommen, machten wir unsere Betten mit den geliehenen Schlafsäcken wieder fertig, um eine Mütze voll Schlaf zu bekommen. Leider aber bekamen wir so gut wie gar keinen Schlaf, da viele Austauschstudenten kurz darauf eintrafen und den Vorraum bei meist geöffneter Tür in stark alkoholisiertem Zustand dazu nutzten, die Musik bis zum Anschlag aufzudrehen und sich anzugröhlen. Dies ging solange weiter, bis wir beide gegen 6 Uhr aus Erschöpfung einnickten und um 6:15 Uhr von unmenschlich lauten Geschnarche wieder wach wurden. Es ist schade, dass hier mit den Leute so skrupel-/respektlos umgegangen wurde, aber wir entschieden uns trotzdem noch früher als der Rest aufzustehen und in einer Gruppe von vier Leuten eine Tour über die halbe Insel zu machen.


Sonntag:

 

Schön die Berge hoch auf den Westman Islands, der Blickt lohnt sich in jedem Fall!Ein deutscher Kommilitone, Nik, suchte einen Wanderweg raus und so machten wir uns bei tollem Sonnenwetter in einer deutsch-estländischen Kombination auf den Weg. Unser erster Punkt, den wir ansteuerten, war ein wohl sehr berühmter Spielplatz für Kinder der Westman Islands. Hier hängt ein Seil von einem höheren Felsen herunter. Man muss sich an dieses Seil hängen, sich abstoßen und dabei versuchen, soweit wie möglich von rechts nach links am Felsen zu springen. Keine leichte Sache, wie wir gemerkt haben ;-).

 

Von diesem Startpunkt aus ging es für uns weiter den Berg rauf. Bergschafe im Blick machten wir uns über sehr rudimentär ausgestattete Wege zum Gipfel auf den Weg. Es dauerte lange und war sehr anstregend, bis man endlich oben angelangt war, doch der Blick entschädigte für alles und noch mehr. Man konnte die komplette 16,3m² große Insel überblicken - jeder Straßenzug war zu verfolgen. Ein wahsinnig tolles Bild, da man von dort oben auf die Stadt hatte. Wir verweilten hier ein Weilchen, um uns dann wieder auf den Abstieg zu machen. Der Punkt, den wir für unsere Gipfelpause nutzten, war auf der anderen Seite aber eine einhundert Meter hohe Kliffwand, also bitte keine unüberlegten Schritte ;-).

 

Ein kollabiertes Haus bei der Eldfell-Eruption in 1973Wieder unten angekommen, machten wir uns kurz auf den Weg zu "Kronan", einem der größten Discount-Mitkonkurrenten von Bónus in Island. Hier statteten wir uns selbst am Sonntag mit Frühstück aus. Von hier aus war es nicht mehr weit zum nächsten Ziel, den Häusern, die von der Lava der Eruption in 1973 überschüttet wurden. Irgendwie ist es nicht zu fassen, wenn man quasi über einen kleinen Teil einer Siedlung drüberläuft - auf Steinen. Schilder und andere Male erinnern hier an die Häuser, die dort standen. Das traurige "Highlight" war jedoch, ein Haus, welches man durch den Garten eines weiterhin intakten Hauses erreichen konnte. Bis auf das frührere große Wohnzimmerfenster war nichts mehr zu erkennen vom kompletten Haus, welches man auf einem alten Foto sehen konnte. Real wurde das ganze für uns erst dadurch, dass selbst noch die Heizung im Wohnzimmer an der Wand stand und zu 80% verschüttet war. Dies war wirklich einmal ein Wohnzimmer.

 

Im Anschluss daran machten wir noch einen Schlenker durch die Stadt, um auch noch einmal hier nah am Ozean und der Brandung zu sein. Dazu durchquerten wir fast die komplette Stadt und den dazugehörigen Golfplatz, um das Wasser mal wieder meterhoch gegen die Klippen peitschen zu sehen. Immerwieder aufs Neue ein toller Anblick! Nachdem jeder von uns jeweils einen Golfball einsackte, machten wir uns auf den Rückweg, um pünktlich zum Aufräumen anwesend zu sein.

 

Ab nach Hause. Tolle zwei Tage liegen hinter uns!Das Aufräumen ging recht fix von der Hand und so waren wir auch pünktlich um 16 Uhr auf der Fähre und bereit wieder in See zu stechen. Da nicht nur Kronan, sondern auch die ortsansässige Apotheke geöffnet war, statteten sich nun alle mit den Pillen gegen die Seekrankheit aus. Die meisten Studenten versuchten aber von Beginn an die Fahrt zu verschlafen, um es nicht darauf ankommen zu lassen. Durch unseren wenigen Schlaf bedingt, waren wir nur wenig draußen, wobei es auch lange nicht so lohnenswert war wie am Samstag - eher ruhige See heute.

 

Hundemüde und doch glücklich setzten wir uns dann um 19 Uhr an der Südküste Islands in den Bus, um nun am Sonntag um 21 Uhr zu Hause zu sein.

Das Bilderrätsel war wohl dieses Mal ein wenig zu schwierig. Hoffentlich fällt es heute "kontextgebundener" leichter :-). Viel Erfolg!

Das Bilderraetsel auf Island-Blog.de

Wie jeden Tag gibt es bei uns das Bilderrätsel. Wir schießen während unseres Aufenthaltes in Island von irgendeinem Objekt eine Nahaufnahme und ihr müsst uns sagen, worum es sich handelt. Schreibt es einfach in die Kommentare oder sendet uns eine E-Mail. Am folgenden Tag gibt es jeweils die Auflösung und ihr seht, ob ihr richtig gelegen habt! Vielleicht stammt das heutige Bild ja bereits aus einer Galerie? Vielleicht auch nicht!

 

Unser aktuelles Bilderrätsel!

Zum Vergrößern des Bildes einfach draufklicken! ;-)

 

Die Auflösung zum gestrigen Rätsel gibt es hier:

Unser gestriges Bilderrätsel! Hier gibt es die Lösung.

Zum Vergrößern des Bildes wie immer draufklicken! :-)

 

Viel liegt hinter uns und viel haben wir als Erinnerung gespeichert. 230 Bilder sind es an der Zahl, die wir euch hier heute zur Verfügung stellen, um euch einen kleinen Eindruck von den Westman Islands zu verschaffen. Diese Bilderpracht ist an gewohnter Stelle vorzufinden!

 

Endlich wartet nun das Bettchen auf uns und morgen wird auch gleich ausgeschlafen!

Verpennte Grüße aus Reykjavík Cool

 

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Kommentar von Mu am 28.09.2009

Hallo Ihr zwei,
man kann Euch nur zu Euren einzigartigen Erlebnissen, die zudem noch so perfekt illustriert werden, gratulieren. Bei dem Rätsel tippe ich auf einen Gegenstand, der auf einem Schiff im Notfall gebraucht wird?!

Kommentar von honey am 28.09.2009

Hallihallo,
tolle Fotos, tolle Beschreibungen! Es hat wieder viel Spaß gemacht auf Eurer Seite zu stöbern.
Der Rätselgegenstand ist rund und trägt die Aufschrift "Herjòlfur".

Kommentar von Schnacksi am 28.09.2009

Guten Abend,
fantastische Bilder, die vielleicht oder gerade auch wegen der extremen Wetterbedingungen so faszinierend sind!
Trotz nicht zu übersehender Müdigkeit auf den Sonntagsbildern, beglückwünsche ich Euch noch nachträglich zu Eurer Entscheidung, die Insel erkundet zu haben.
Beim Rätsel bleibt mir nur noch die Möglichkeit mich den Vorkommentatoren anzuschließen.

Kommentar von Sebastian am 28.09.2009

Nette Bilder und ein genialer Tripp noch eine kleine Anmerkung zu dem Ball so was fängt immer erst so spät an und da wird wenigstens abgerockt geh mal auf ein Concert da sitzen sie nur rum und hören zu aber wenn sie es Ball nennen geht die Post ab.
Macht weiter so und noch viel Spaß auf der Insel

Kommentar von Chris am 01.10.2009

Ja, die Wetterbedingungen können ganz schön extrem sein. Nette Fotos - falls es euch noch nicht aufgefallen ist: Ihr habt Staub auf dem Sensor. Würde ich vor der Wochenendtour wegputzen.

 

Ja, das war kein Staub, sondern Salz, das sich auf der Fähre auf der Rückreise wohl in dem einen Objektiv versteckt hat - wurde restlos entfernt. Vielen Dank für den Hinweis :-).
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