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Isländisches Essen auf dem Tisch Darri beim Fussball Einige Impressionen aus Reykjavik in Island Gudjohnsen der islänische Fussballheld Norwegische Fussballfans in Reykjavik Der tollste deutsche Mann, Ich

02.09.2009 02:22 (5 Kommentare)

Eine unangenehme Wahrheit über die isländische Jugend

Eine unangenehme Wahrheit *Update*

"We always keep our places clean" - Wir halten unseren Platz immer sauber! Das war so ziemlich der erste Satz, den wir an der Uni gesagt bekommen haben. Daran sollten wir uns doch auch bitte halten, damit wir keine Probleme in Island haben. Unter anderem mit diesem Satz sind wir bereits erstaunlich oft angeeckt im isländischen Alltag. Und nach dem heutigen Abend können wir doch sagen, dass wir damit nicht einverstanden sind. Eigentlich wollten wir den heutigen Tag mit einem netten Kinobesuch ausklingen lassen. Aber was uns heute Abend erwartet hat, hat uns dann doch schockiert...

 

...die isländische Jugend benimmt sich größtenteils echt nicht gut! Niemals wäre es uns in den Sinn gekommen, dies so anzuzweifeln! Auf dem Heimweg haben wir echt an vielen Formulierungen gearbeitet, wie man das ganze so verpackt, dass es weder verharmlosend wirkt, noch über das Ziel hinausschießt. Wir wollten wirklich nicht, dass wir ein vorschnelles Urteil über Menschen fällen, die wir nicht fair einschätzen können. Heute Abend war es aber echt ziemlich drastisch, was wir sehen mussten.

 

Um weder ein falsches Bild von uns, noch von unserem schönen Gastland zu erhalten, bitten wir den Leser den kompletten Artikel zu lesen!



 
Der Filmtitel, des Streifens, den wir uns heute Abend ansehen wollten, ist "Up" ("Oben").Dieser Film läuft hier seit einer knappen halben Woche in den Kinos. Wir haben uns bereits gestern die Karten für diesen Film gekauft und bereits beim Bezahlen unsere extra 3D-Brillen eingesteckt, da es sich hierbei um eine Version handelt, die die neue 3D-Technik unterstützt, die man mit eben diesen Brillen genießen kann. Beginn sollte um 22:20 Uhr sein. Wir fanden uns gegen 22:00 Uhr entspannt am Kino ein, nachdem der Hinweg eher einem nächtlichen Spaziergang glich. Wie wir sogleich merken mussten, werden die Kinos hier zwischen den Veranstaltungen anscheinend immer geschlossen. Zu diesem Zeitpunkt waren wir noch fest davon überzeugt, dass dies lediglich der Reinigung dienen mag - natürlich begrüßten wir das.

 

Nur wenige Minuten später öffnete ein Mitarbeiter die Türen und sogleich stürmte die mit Trainingsanzügen diverser Sportmarken bestückte Jugend Reykjaviks den Vorraum, um sich mit ziemlich viel Popcorn und Cola einzudecken. Da der Lebensunterhalt hier auch ohne dies zu hoch ist, verzichteten wir auf diese Extras. Man kann sich ja auch ohne das im Kino vergnügen! :-)

Kurz vorher versammelten sich die meisten Besucher bereits vor dem entsprechenden Kinosaal. Da wir uns nicht an die ewig lange Popcornkasse gestellt haben, standen wir ganz vorne dabei. Ungefähr 5 Minuten vorher kam ein Mitarbeiter durch die schwere Doppeltür mit zwei Müllsäcken in der Hand, die prallvoll gefüllt waren. Da Caroline gerade zur Toilette war, ging ich also alleine durch die Türen, als mich von hinten ein leicht übergewichtiges Mädchen wegschob, um ihre Mega-Popcorntüte und ihre Jumbo-Cola bloß an die besten Plätze zu retten.

 

Als ich mich im normalen Tempo weiter in den mit bis dato unbekannten Kinosaal schob, konnte ich den "Run" auf die besten Sitzreihen nur erahnen. Es sah fast wie ein Werbespot aus, als sich all die Trainingsanzüge der bekannten Großmarken über die Sitzreihen beförderten und die Seitengänge runterrannen, um schnell am Lieblingsplatz anzukommen. Mit etwas Glück und Ellebogenkraft konnte ich uns zwei Mittelplätze in der ca. 10. von 25. Reihen ergattern, als mich der nächste Schlag knallhart von unten erwischte.

 

Der gesamte (!) Fußboden im Kino war übersäht mit alten Popcornschachteln, Coladosen, Flaschen, Popcorn, Süßigkeiten, Flüssigkeiten, Stoff und allem, was man sich nur entfernt ins Kino denken könnte. Es wirkte auf uns sehr unwirklich und ungewohnt. Die Sitzlehnen waren bei meinem Stuhl auch schon leicht zerrissen. Es dauert nur kurze Zeit, bis mir klar wurde, wieso dem wohl so war. Die Jugendlichen warfen Popcorn durch den Raum und warfen die Füße über die vordere Sitzreihe. Natürlich ist das so nichts unglaubliches Neues, aber die Frequenz mit der dies hier geschah, war komisch.

Leicht geschockt verfolgten wir das Schauspiel, wie sich alle Kinobesucher ihre Plätze suchten. Neben Caroline nahm kurz vor Beginn des Films ein vielleicht gerade erwachsenes Mädchen Platz, die aber unglaublich normal gekleidet war. Neben mir jedoch nahm leider ein junger Mann seinen Platz ein. Die Kapuze des Oberteils über dem Kopf und sogleich mein Getränkehalter beansprucht ohne Anstalten zu machen, sich zu erdkundigen, ob ich diese vielleicht für mein Getränk brauchen würde. Unangenehm empfand ich es, als er darauf auch gleich die Beine in meine Richtung bewegte und auf relativ intensive Tuchfühlung ging.

 

Der Film ging los, alle zogen ihre 3D-Brillen auf und sogleich fingen die Leute an, mit anstrengenden Manieren, den Film zu stören. Wie wir auch schon bei uns in der Universität bemerken konnten, scheint es unter den jüngeren "Männern" in Island ein Volkssport zu sein, die Nase mit Untermalung hochzuziehen. Doch selbst Schmatzen, Nasehochziehen, Rülpsen, gegen den Sitz treten oder Popcornwurfgeschosse konnten uns nicht diesen schönen Film vermiesen.

 

"Oben" ist wirklich ein toller Film, der voll von Witz, Traurigkeit und Charme ist. Klasse Unterhaltung in einem lustigen Stil. Wer sich also mit dem "Animations-Film" anfreunden könnte, ist hier gut beraten, ins Kino zu gehen!

 

Als der Film zu Ende war, standen alle Kinobesucher genau wie in der bis dahin unbekannten 45-Minuten Pause (Die zur Neuversorgung oder zum Rauchen genutzt wurde) sofort wie auf Kommando auf, um den Saal unmittelbar zu verlassen. Die Reihen lichteten sich also ziemlich fix und das Unglaubliche wurde sichtbar. Obwohl 3 Mülltonnen gleich am Ausgang platziert waren, wurde alles alles auf den Boden geworfen, ohne sich darum in irgendeiner Art und Weise zu scheren. Wir saßen noch gute 5 lange Minuten dort, nur um dieses Bild auf uns wirken zu lassen. Das sah wirklich nicht schön aus.

 

Wir hoffen sehr, dass die Beschreibung nicht zu ausufernd war, aber leider entspricht es den Tatsachen. Es mag nach diesen Ausführungen nun äußerst scheinheilig klingen, wenn wir mit allem Nachdruck beteuern, dass wir nicht voreingenommen sind und definitiv kein schlechtes Bild der Isländer im Allgemeinen vermitteln wollen! Jedoch kommen wir nicht drumherum, langsam ernsthafte Zweifel an der Glaubwürdigkeit ihrer Aussagen zu hegen! Es sind diese Aussagen wie "We love you to be punctually!" und "We always keep our places clean!", die uns wirklich stutzig machen, wenn wir uns nun seit bald 3 Wochen durch den Alltag in Island bewegen.

 

In größter Hoffnung darauf, dass wir hier nur den Ausreißern begegnet sind, bitten wir um Verständnis, wenn wir solche Worte hier veröffentlichen, jedoch dient dieser Blog einer Art Tagebuchfunktion und das ist das, was uns heute bewegt hat. Sehr, sehr gerne verweisen wir immer wieder auf Leute wie unsere Gastfamilie, die eindeutig die Gegenseite darstellen! Die Kinder unserer Vermieter sind wirkliche Engel im Vergleich zu dem, was uns begegnet ist. Es soll in keinem Fall der Eindruck entstehen, dass der Isländer an sich dem eben beschriebenen Typus durchweg entspricht! Jedoch haben wir uns schon von Einheimischen bestätigen lassen, dass die Jugend hier im europäischen Vergleich eine schlechtere Kinderstube genießt! Genau das hat bei uns heute Abend einen Kulturschock hervorgerufen.

 

Der restliche Tag verlief relativ ereignislos. Das Highlight stellte heute nebst einigen zu erledigenden assignments unser Isländischkurs dar, bei dem wir die ersten Konversationen untereinander geprobt haben. Hier bietet sich eigentlich die Gelegenheit eine weitere "Islandic For Beginners"-Einheit draus zu erschließen. Hoffentlich kommen wir bald dazu, da auch noch eine weitere Rubrik unseres Blogs in Planung ist und hoffentlich in den nächsten zwei Wochen online gehen kann!

 

Morgen wird es hoffentlich wieder einen Foto-reicheren Tag geben, der aber zum größten Teil aus Lernen bestehen wird. Zum heutigen Lernen gab es eine willkommene Abwechslung, als uns Margrét ein Paket runterbrachte, auf dem Carolines Name verzeichnet war. Groß war die Freude, als Caroline darin ihre pinke Leipzig-Kappe, Leipzig-Merchandise und eine "interaktive Postkarte" von ihren Eltern aus Leipzig auspackte. Sofort wurde mit den Gasteltern ausgemacht, die in der Postkarte enthaltene CD/DVD am Sonntag beim großen Kochabend zu schauen! ;-) Dann wird auch hoffentlich das erste isländische Rezept in unsere "Isländisches Essen"-Rubrik aufgenommen!

 

Wir hoffen, wir haben niemand mit unserem heutigen, schroffen Beitrag verschreckt! Gerne würden wir eure Meinung zu diesem Thema hören!

 


UPDATE: Ich habe die Formulierungen noch einmal überarbeitet, da wir klar zu hart ins Gericht gegangen sind und uns dafür in aller Form entschuldigen möchten!


Müde, aber schockierte Grüße senden euch


 
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Kommentar von Schacksi am 02.09.2009

Hallo Ihr beiden,
nun habt Ihr eine Nacht darüber geschlafen und ich hoffe Eure Empörung hat sich wieder etwas gelegt. Vermutlich seid Ihr zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen oder besser zur falschen Zeit im falschen Kino.
Jugendliche zeigen ihr Aufbegehren und ihre Abgrenzung von der Gesellschaft weltweit nach außen, sei es durch Kleidung oder auch Verhaltensweisen. In Island, wo Jeder Jeden kennt, könnte da ja ein gewisser Herdenzwang unter den Jugendlichen eine Rolle spielen und der Kinosaal ist eine willkommene Präsentationsplattform.
Die allgegenwärtigen Hinweise auf Sauberkeit sind vielleicht als Erziehungsmaßnahmen gedacht.

Kommentar von Marled am 02.09.2009

Ja, ist mir auch aufgefallen, dass in Island in den letzten Jahren wohl etwas an Erziehung versäumt wurde. Ich habe einige Jugendliche erlebt, die völlig verantwortungslos anderen und ihrer Umwelt gegenüber nur dem Kommerz gefrönt haben, aber deren Eltern haben es ihnen auch vorgelebt.
Die Krise wird da in Zukunft schon einen wirksamen Einfluss ausüben.
Allerdings sieht es auf dem Land erfreulicherweise noch besser aus, das Problem, auch mit Kriminalität, Drogen- und Alkolholkonsum beschränkt sich wohl überwiegend auf Stadtbereiche.
Marled

Kommentar von Chris am 02.09.2009

Wenn euch sowas schon so aufregt, dann solltet ihr nie eine Vorstellung der "Rocky Horror Picture Show" besuchen. Und nein, schön finde ich das ganze auch nicht (was man übrigens mehr oder weniger in allen isländischen Kinos findet), aber es ist auch kein Grund sich dermassen aufzuregen. Durchs Kino fliegendes Popcorn habe ich übrigens auch schon in Deutschland erlebt. Das machts nicht besser, nur mal so zur Relativierung. So kommt ihr überwiegend (zumindest bei mir) als die besserwisserischen Deutschen rüber, bei denen alles toller ist.

 

Kleine Anmerkung von uns:

Das besserwisserische Gehabe sehen wir anders! Wir bemerken hier nur etwas, an dem so sicherlich jeder Außenstehende stoßen würde. Nirgends haben wir gesagt, dass es in deutschen Kinos anders abläuft. Auch wenn es das (zumindest in den großen Ketten) so ist. ;-) Außerdem hinkt der Vergleich mit der Rocky-Show doch ziemlich! ;-)

Kommentar von Petra am 02.09.2009

Hm. Ich hoffe nicht, dass DAS die repräsentative Island-Jugend ist. Ich habe unterwegs im Land immer so viele Schüler und Studenten getroffen, die ihre ganzen Ferien durchgejobbt haben - und zwar wirklich hart. In den Hotels sind sie oft von früh bis spät auf den Beinen, müssen in der Küche helfen, im Service, bei der Zimmerreinigung und vielleicht noch im Stall. Und zurück in Reykjavík arbeiten sie dann meist neben der Schule in Kleidungsgeschäften etc. Dieser Fleiß hat mich jedenfalls immer sehr beeindruckt. Und sehr nett und hilfsbereit hab ich die Jugendlichen am Land auch erlebt.
Tatsächlich erlebt man aber an den Fast-Food-Stationen bei den Tanken gern mal Verpackungs- und Essensreste-Schlachtfelder - allerdings: So ähnlich sieht es bei uns bei McD auch aus, bis die fixen Mitarbeiter wieder alles entsorgt haben.

Kommentar von rowlf79 am 10.10.2009

Kann ich nur so unterschreiben!
In isländischen Kinos sieht es zu 99% immer so aus, man mag sich gar nicht hinsetzen und man tritt immer auf Popcorn.
*
*
Bitte addieren Sie 2 und 6.*
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