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Norwegische Fussballfans in Reykjavik Darri beim Fussball Isländisches Essen auf dem Tisch Der tollste deutsche Mann, Ich Einige Impressionen aus Reykjavik in Island Gudjohnsen der islänische Fussballheld

17.08.2009 22:25 (4 Kommentare)

Unsere Universität Haskolinn i Reykjavik

Die Orientierungs -tage Teil 1

Die 3 Tage vom 17.08. bis zum 19.08.2009 sind ziemlich wichtig für uns. Wie in Deutschland für uns ehemalige Erstsemester gibt es auch hier Orientierungstage für die Austauschstudenten. Wir haben heute den ersten von insgesamt drei mit Programm vollgepackten Tagen hinter uns gebracht. Los ging alles um 9:20 Uhr mit dem Aufstehen, fertig machen und dem Frühstück. Heute gab es "muu"-Milch mit "choco spooks". Quasi ganz normale Schoko-Kelloggs. Pappsatt machten wir uns ungefähr 35 Minuten vor dem ersten Programmpunkt für heute um 11:25 Uhr auf den Fußweg zur Universität Háskólinn í Reykjavík. Das erste, was uns direkt ins Auge stach, war...

 

...dass die Isländer verdamt harte Hunde sind. Wir beide waren dick in unsere neuen Winterjacken eingemummelt, wohingegen uns Isländerinnen in Minirock und Top entgegen kamen. Es waren gefühlte 5-6°C (die Temperaturanzeige zeigte 11°C) und ein eisiger Wind pfiff einem um die Ohren, als wir die erste "große" Hauptstraße hinuntermarschierten. Wie wir während des Marsches merkten, sind 35 Minuten relativ knapp kalkuliert.

 

Um ungefähr 11:55 Uhr kamen wir dann am Hauptgebäude der Universität an. Einige Informationsschilder deuteten uns den Weg zur Cafeteria, wo sich alle Austauschstudenten einfinden sollten. Dort angekommen fanden wir eine kleine Meute von Austauschstudenten vor, die sich bereits hungrig über einen reichlich gedeckten Buffettisch hermachte. Es gab ein traditionelles Fischgericht mit Kartoffeln, Brot und Butter über das wir uns auch sogleich hermachten. Alles in allem schmeckte es ziemlich gut. Kurz darauf ging dann die Leiterin des International Office an das Mikrofon und stellte nach und nach alle für uns verantwortlichen 5 Mitarbeiter vor, die wir wohl immer mit Fragen löchern können, wenn uns irgendwas auf der Seele liegt.

 

Der nächste Punkt auf der Agenda war zuerst das Abholen einer persönlichen, schicken orangenen Broschüre mit unserem Namen drauf, die u.a. unsere Zugansdaten zum Uni-Netzwerk, Bestätigungsbriefe der Uni u.v.m. enthielten. Direkt danach gingen wir in einen sehr "kuscheligen" Hörsaal. Er bietet vielleicht insgesamt 80 Studenten Platz. Die Tische waren aus geriffeltem Glas und man konnte sie selbst ausfahren, nachdem man auf den blauen Sesseln (!) Platz genommen hatte. Margrét Jónsdóttir, die Leiterin des International Office, übernahm wiedermal das Mikrofon und gab uns eine kleine, rhetorisch schön aufbereitete Einführung. Es drehte sich quasi um alles, das man erzählen könnten von den akademischen Standards bis hin zu der Art und Weise, wie man die Krise handlen sollte, wenn man mit Isländern spricht. Alles im allem gilt, dass die Krise draußen bleibt und nicht mit in die Uni gehört und das man Isländern gegenüber lieber nicht all zu viele Fragen über die Krise stellt, da sehr viele von ihnen zurzeit eine sehr harte Zeit durchmachen müssen.

 

Im Anschluss daran folgte dann das sog. "Autogramm-Party"-Spiel. Die Regeln sind ziemlich einfach. Erklärt wurden sie uns von Jennifer, einer Praktikantin der Columbia University aus New York. Jeder von uns hatte in seiner Broschüre einen Zettel zu diesem Spiel. Auf diesem standen gewisse Sätze, die immer anfingen mit "Find a person who...." und dann zum Beispiel: "... is a twin" oder "..is left handed", "has a bad habit", "has a tattoo" oder aber "speaks more than 4 languages". Man musste nun also für jeden der ungefähr 10 bis 15 Punkte eine Person finden, die darauf passt. Die erste Regel hierbei lautete, dass man natürlich nicht bei sich selbst unterschreiben darf. Die zweite Regel besagt, dass jeder andere nur höchstens einmal unterschreiben darf.

Zu allererst wurden wir in 3 Gruppen unterteilt. Danach ging natürlich das große Gerenne los und jeder musste mal mit jedem reden und ihn fragen, worauf er wohl passt. Ich konnte mehrmals mit meiner Unterschrift aushelfen, dass ich ein Einzelkind bin ;-). Caroline hingegen konnte ihre Unterschrift meistens neben den Punkt "had read the same book as you" setzen, da viele ebenso wie sie Harry Potter oder sogar Goethes "Faust" gelesen hatten. Bei der Auswertung innerhalb der Gruppen, musste sie sogar erklären, worin es in diesem berühmten deutschen Werk geht. Fast niemand jedoch fand jemanden, der flüssig isländisch sprechen kann, bis dann ein paar Isländer in den Raum kamen und sich alle darauf stürzten! Durch dieses Spiel kam man in den ersten Kontakt mit vielen anderen Leuten in relativ kurzer Zeit.

 

Im Anschluss an dieses kurzweilige Spiel wurden wir wieder in 4 Gruppen unterteilt und dieses Mal waren wir beide in einer Gruppe, nachdem wir uns vorher freiwillig in 2 Gruppen begeben haben, um mehr Leute kennenzulernen hier. Auf dem Stundenplan stand nun für uns eine Einführung in das IT-System der Universität. Man muss wirklich sagen, dass dieses System, das "myschool" heißt, viel stärker ausgebaut ist als zum Beispiel an der Uni Magdeburg.

In diesem System finden teilweise ganze Vorlesungen bis hin zum Examen statt. Man sieht, welche Bücher der Dozent fordert, man sieht alle seine Arbeitsaufträge, seinen Stundenplan, seine Fehlstunden, seine Noten, seine Prüfungstermine, die Foren zu jedem einzelnen Fach, wer in diesem Fach ist, wer gerade online ist, was sich getan hat, man kann seine eigene Webseite erstellen, sich untereinander Nachrichten zuschicken und sogar seine Hausarbeiten hochladen und abgeben. Das einzige Problem an der ganzen Sache ist, dass es aus irgendeinem Grund manchmal von alleine ins Isländische wechselt - es ist also leicht verbugt. Auch sind immer wieder mal Überschriften nicht in Englisch, sondern in Isländisch, aber im Großen und Ganzen eine tolle Angelegenheit. Außerdem kann man jederzeit das große Set an Dell-PC's in der Fakultät nutzen, in die man übrigens 24/7 mit einer eigenen Chipkarte kommt.

 

Nachdem wir mit diesem Kurzstopp im 4. Stock fertig waren, ging es zurück in den ersten Stock, wo wir Marget (unsere Gastmutter) getroffen haben, um mit ihr zu besprechen, dass wir nach unserem ersten Tag noch zum Einkaufen in das direkt an der Uni gelegene größte Einkaufscenter Islands ("Kringlan") gehen können, um Besorgungen für uns zu machen. Man muss an diesem Punkt einfach mal sagen, dass wir es hier super getroffen haben mit unserer Gastfamilie, die Gasteltern Marget und Sightor sind immer unglaublichen zuvorkommend, unheimlich nett und stets sehr hilfsbereit. Wir sind sehr froh, dass wir hier gelandet sind. Wir sind quasi im betreuten Wohnen nur besser und günstiger. Vielleicht habt ihr noch einige Einfälle, wie man sich bei ihnen dafür revanchieren könnte.

 

Also, direkt nach unserem kleinen Plausch mit ihr ging es dann wieder in den kleinen Hörsaal 101, wo uns Nicolas, der Koordinator, empfing, um mit uns einige praktische Dinge zu besprechen. Zum Beispiel, dass wir bei Symptomen der Schweinegrippe auf jeden Fall zu Hause in unserem Zimmer bleiben sollen und uns nur per E-Mail mit der Außenwelt verständigen sollen. Daneben klärten wir alles Praktische für die nächsten Monate und bekamen eine "Survival"-Broschüre, in der nochmal alles Nötige steht.

Ganz wichtig ist für uns nun, dass wir eine sog. "Social Security Number" brauchen, quasi die Erfassung, dass wir hier 4 Monate leben, was wir machen und wo wir unser Geld herbekommen. Außerdem auch, dass wir versichert sind und keine Krankheiten mitbringen. Das müssen wir also im Laufe der nächsten Woche hier dringend beim statistischen Amt machen.

 

Nach diesem 3. Punkt der Tagesordnung gab es für uns einen großen Tisch mit Colaflaschen und den auf Island, aber nicht in Polen sehr berühmten Schoko-Waffel-Riegeln "Prince Polo" aus Polen. Daran bedienten wir uns kräftig, um dann zum vierten und letzten Punkt für heute überzugehen. Wir bekamen die Gelegenheit mit Inga, der Dekanin (?) der School of Business zu reden und unsere Kurskoordination zu bereden. Seit dem IT-Kurs war uns bekannt, dass wir fälschlicherweise nur für 2 anstatt von 6 Kursen eingetragen waren. Da wir aber selber nicht mehr wussten, welche Kurse es waren, schauten wir uns heimlich den Stundenplan an, der dort mit allen möglichen Kursen auslag und suchten uns die für uns schönsten Kurse raus. Und es klappte, wir haben ohne Widerworte unsere "Lieblingskurse" bekommen. Einer davon ist sogar ein "distance learning course", was soviel bedeutet wie, dass wir nur per Internet lernen und unterrichtet werden, wir müssen also nicht in die Uni.

 

Was uns noch in der Cafeteria auffiel, ist diese unglaubliche, keine Grenzen kennende Bargeldaversion der Isländer. Sowohl der Cola-, als auch der Süßigkeitenautomat haben nur kleine Münzeinwürfe, aber riesige Visakartenleser. Das ist echt unfassbar. Außerdem kann man hier auch sowas immer per Handy zahlen, einfach die angegebene Nummer im Digitaldisplay anrufen und schon kann man auswählen, was man will.

Außerdem gibt es hier noch "Charge-Boxen", in denen man sein Handy einschließen kann und an vorinstallierte Aufladegeräte aller denkbaren Hersteller anschließen kann, um dann später wiederzukommen.

 

Gegen Ende unseres ersten, doch relativ anstrengenden Unitags holte uns Margret dann aus der Lobby ab und ging mit uns ins Kringlan mit über 80 verschienden Läden und einer großen "Schlemmerecke". Hier kauften wir beim Discounter "Bonus" doch ziemlich teuer ein. Man hat einfach noch kein richtiges Gefühl für die einzelnen Preise, man rechnet es zwar um, aber so ein richtiges Gefühl, wie bei EURO-Preisauszeichnung hat man noch nicht so recht. Wir kauften hier unter anderen Chips mit einem rosa Schwein vorne drauf , wo dann nur Vinegar drunter stand - hoffentlich ist das nichts Komisches :-P. Außerdem haben wir einen Knoblauchstreichkäse erworben. Es erscheint uns so, als ob die Isländer einfach alles mit Knoblauch (garlic) essen wollen. Aber was soll's, wir mögen's ja.

 

Mit dem Bus zu Hause angekommen, verabschiedeten wir uns von Margret und gingen nach unten in unsere Wohnung. Dort angekomen stellten wir fest, dass wir noch einiges mehr brauchten, wie zum Beispiel Getränke und Brot. Darum gingen wir gleich nochmal los zu einem kleinen Supermarkt, der quasi um die Ecke liegt, um uns endlich restlos einzudecken ;-).

Als leckere Abschlussmahlzeit heute Abend kochte Caroline Nudeln mit Ketchup und Parmesan-Käse, den wir samt Reibe von unserer wie immer sehr zuvorkommenden Gastmutter erhielten - genauso wie echtes Ozeansalz :-P. Hier sei noch gesagt, dass die Isländer große Packungen beim Essen mögen, wir haben nun 2 Kilo Nudeln mit 2 Packungen und 1kg Ketchup in einer großen Packung :-).

 

Ansonsten steht heute nicht mehr viel an, außer euch noch auf die neue Möglichkeit eines RSS-Feeds hinzuweisen.

Eingerichtet haben wir für euch jeweils einen RSS-Feed für die Blogbeiträge und für die Bildergalerien.

Die Links dazu:

Der Feed zu den Blogbeiträgen

Der Feed zu den Bildergalerien

 

Ihr könnt die Feeds aber auch jederzeit über den passenden Abschnitt in der rechten Spalte erreichen.

 

Solltet ihr noch irgendwelche Vorschläge für unseren Blog haben, immer her damit!

 

Natürlich haben wir auch heute wieder die Kamera dabei gehabt, aber eher selten den Auslöser gedrückt, wir hoffen, dass wird morgen bei der Abend-Nachtwanderung in den Highlands besser ;-).

Der Link zur Galerie wie immer unter Bildern:

Tag 3 - Die Orientierungtage Teil1

 

Mit den allerbesten Grüßen aus Island

Caroline + Alex

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Kommentar von Schnacksi am 18.08.2009

Guten Morgen,

Eure Tagesberichte sind unheimlich interessant und informativ. Eine überaus tolle Morgenlektüre für mich! Deshalb weiter so!
Was heißt eigentlich "einmummeln" auf isländisch?

Kommentar von Muckel am 18.08.2009

Hallo ihr beiden,
toll, wie ihr das macht! Eure Schilderungen sind spannend und informativ. Eigentlich müsste Euch das Land zu Kultur-, Bildungs- und Touristikbotschaftern ernennen.
Weiter so!
Muckel

Kommentar von Isabelle am 18.08.2009

Alsooooo...ich find eure Seite echt spitze...is toll wie viel mühe ihr euch gebt und es ist schön lesen zu können was ihr den ganzen Tag so treibt und vorallem dass es euch gut geht :)
Muss zwar gestehen, dass ich echt anstrengend ist,die langen Texte an einem Stück zu lesen...^^ aber die Bilder holen alles wieder raus ^^

Liebste Grüße
Kussi

Mausi ;-)

Kommentar von Petra am 19.08.2009

Hallo, ich habe Euren Eintrag im Islandforum gelesen und gleich neugierig auf Eure Seite geschaut. Ich war schon mehr als 10 Mal in Island, zuletzt vor drei Wochen, und bin schwer süchtig nach dem Land. ;-) Ich lese bestimmt immer weiter in Eurem Tagebuch und seh mir die Fotos an, weil ich Island dann ein bisschen nah sein kann - von Prince Polo über die Grillfreudigkeit bis zur sommerlichen Kleidung bei eisigem Wind.
Alles Gute Euch beiden!
Petra
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