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Norwegische Fussballfans in Reykjavik Der tollste deutsche Mann, Ich Gudjohnsen der islänische Fussballheld Isländisches Essen auf dem Tisch Einige Impressionen aus Reykjavik in Island Darri beim Fussball

08.09.2009 02:13 (4 Kommentare)

Die Unterschiede zwischen Deutschland und Island

Die Unterschiede zwischen Island und Deutschland

Insgesamt sind nun 24 Tage vergangen seit unserer Ankunft in Reykjavìk, Island. Seit diesem Tag sind hier bereits 25 Beiträge entstanden. In jedem Einzlenen haben wir beide versucht, in Worte zu fassen, wie wir uns hier fühlen, was uns ins Auge sticht und welche Probleme sich uns im Alltag stellen, wenn man durch diese komplett neue Umgebung steuert. Nun, da heute ein Tag verstrichen ist, an dem nichts erwähnenswertes passiert ist, wird es Zeit für ein erstes kleines Resumee...

 

Es gab Kulturschocks, wir haben oft große Augen gemacht und unsere Münder standen mehrfach weit offen. Island ist ein Land, wie man es vielleicht nicht erwartet. Island ist anders als man denkt und doch genauso. Aber wir wollen hier auf keinen Fall in die philosophische Gefilde abschweifen ;-).

 

Die Entfernung zwischen Reykjavik und Remscheid und LeipzigBevor wir nach Island kamen, mussten wir beim Blick in den Atlas zu allererst feststellen, dass es doch weiter vom europäischen Festland und auch weiter von Großbritanien entfernt ist, als wir gedacht haben. Von Remscheid nach Reykjavik sind es ungefähr 2223km. Berechnet man die Entfernung zwischen Leipzig und Reykjavik sind es bereits 2441km, die Caroline von ihrem Elternhaus trennen.

Ungefähr so fühlte es sich auch an, als wir aus dem Flugzeug zum ersten Mal durch die Wolken auf Eis, Steppe, Berge und auch Grün schauen konnten.

 

Die wohl offensichtlichsten Unterschiede sind ganz klar und augenscheinlich die Geologie, Klima und Flora/Fauna im Speziellen.

Was sind aber nun die gefühlten Unterschieden im Alltag?

Das geht ganz grundlegend schon bei der Währung los. Hier rechnet man in isländischen Kronen - nicht in Euro. Das wird sich vielleicht mit dem möglichen EU-Beitritt ändern. Ein Euro entspricht ungefähr 180 ISK (isländische Kronen). Es dauert einige Zeit, bis man ein Gefühl für die Preise entwickelt. Man kann uns glauben, wenn wir sagen, dass es wirklich nicht einfach ist, von einem auf den anderen Tag nur noch zwei bis fünfstellige Preisschilder zu sehen. Das bedarf einigem an Umdenken. Zu Anfang nahmen wir immer das Handy mit seiner Umrechungsfunktion zu Hilfe, um uns die Europreise zu errechnen. Das haben wir aber nun seit einiger Zeit aufgehört. Wenn man sich immer vorhält, was hier die einfachste Ausstattung kostet, kauft man nichts mehr. Die derzeitge Währungskrise kommt uns noch sehr stark zu gute. Hätte uns doch noch vor nicht all zu langer Zeit alles das ca. 1,83-fache gekostet. So wäre auch niemals unsere Wohnung erschwinglich gewesen. Und wir wohnen schon sehr günstig für so eine spitzen Wohnung!

 

Dazu passt ganz gut eine Art "zweiter monetärer Kulturschock". Hier wird beinahe ausschließlich mit der Kreditkarte bzw. Debitcard gezahlt. Eine große Schuldenfalle, die auch vielleicht deswegen in Deutschland nicht sehr häufig anzutreffen ist. Selbst die Cola- und Süßigkeitenautomaten sind hier mit automatischen Kartenlesern versehen. Man ist fast ein "bunter Vogel", wenn man sein Bargeld an der Kasse rauskramt und wohl hoffnungslos als Tourist gebrandmarkt. ;-).

 

Entschließt man sich dann doch zum Einkaufen, macht man nicht selten Bekanntschaft mit sehr großen Packungen. Hier sind 1000g Packungen von Nudeln, Toast und anderem häufig anzutreffen. Gerade solche Nudelpackungen habe ich meines Wissens nur im Großhandel bisher gesehen - wie zB. Metro. Auch die Flaschen gibt es hier überwiegend im Großformat. Cola, Pepsi, Fanta usw. werden größtenteils im 2L-Format angeboten. Es gibt hier übrigens eine anscheinend große Pepsi-Fangemeinde, seitdem die "Krise" angebrochen ist. Pepsi ist hier durch ihre Preispolitik als Billigprodukt verschrien. Der Unterschied zur traditionellen Coca-Cola ist aber ziemlich gering. Des Weiteren scheint es kein Pfandsystem wie das Deutsche zu geben. Man munkelt, dass es irgendwo eine Stelle geben soll, bei der man 10ISK für jede Flasche bekommt - egal welche. Dies entspräche jedoch ungefähr "nur" 5,5cent also 0,055€.

 

Man muss dem ganzen jedoch auch hinzufügen, dass man hier jederzeit das Wasser aus dem Hahn ohne Bedenken trinken kann. Island ist sehr bekannt für sein unglaublich reines, gesundes Wasser. Bevor wir nach Island gekommen sind, haben wir eine Anekdote gehört (Ich erinnere mich leider nicht mehr an den Erzähler), die besagt, dass die Isländer wohl mal eine Probe ihres Wassers an ein amerikanisches Labor eingeschickt haben sollen. Die Antwort solle wohl gelautet haben, dass man die Arbeit des Laboratoriums ernst nehmen sollte und nicht zum Spaß destilliertes Wasser einschickt. Der einzige Nachteil des Wassers hier ist aber, dass es, wenn es warm wird, stark stinkt (aufgrund des hohen Schwefelgehalts). Ich finde, dass es ein wenig nach faulen Eiern riecht, wenn man duscht. Kühlt es aber wieder ab, ist der Geruch sofort verfolgen und man merkt nichts mehr.

 

Entscheidet man sich nun gegen das Wasser aus dem Hahn und macht sich gegen 18:30 Uhr auf den Weg zum Einkaufscenter, um sich mit Pepsi (oder anderen Markengetränken ;-)) einzudecken, so muss man sich in zweierlei Hinsicht sputen. Auf der einen Seite sind die Ampelschaltungen für die Fußgänger hier denkbar kurz. Direkt vor unserer Uni gibt es eine Ampel, die über eine Straße führt, die wirklich nicht breit ist, in der Mitte aber auf den ersten Blick eine sinnlose Verkehrsinsel hat. Jeder, der versucht hat, bei Grün die komplette Straße zu überqueren, weiß aber wieso! Es ist ohne zu rennen unmöglich das zu schaffen.

Auf der anderen Seite ist man um halb sieben abends schon zu spät, um in die "Normalpreis"-Shops zu gehen. Diese schließen im Einkaufscenter nämlich schon um genau diese Zeit. Alles, was man nun noch erreicht, sind mehrere 24h-Shops und die 11/11-Stores, die bis 23 Uhr geöffnet haben. Hier bezahlt man aber kräftigst drauf! Es kann mal vorkommen, das bestimmte Produkte hier das Doppelte oder mehr kosten.

Der Vorteil dieses Systems ist aber, dass man rund um die Uhr einkaufen gehen kann. Das haben wir beide auch schon mehrfach in Anspruch genommen! :-)

 

Sollte man einmal nicht wissen, wo man lang muss, ist man wohl in ganz Island sehr gut mit Englisch aufgehoben. Wo es bei dem größten Teil der deutschen Bevölkerung stark hapert, sind die Isländer ganz stark. So gut wie jede Person, der man begegnet, ist versiert in seinem Englisch. Man kann sich nur schwer vorzustellen, beim örtlichen Bäcker in facettenreichem Englisch seine Bestellung aufzugeben und bedient zu werden. Hier jedoch ist es wirklich so, dass selbst Leute, die hier seit mehreren Dekaden bereits ansässig sind, einfach kein Isländisch lernen müssen. Mit Englisch kann man sich mit jeder Person unter 70 bestens unterhalten.

 

Was uns so bislang auch noch nicht bekannt war, ist dass die Kinder hier erstaunlich lange draußen bleiben dürfen. Das Gesetz sagt anscheinend, dass Kinder bis 12 Jahre bis zum 01.09. jeden Jahres bis 22 Uhr draußen bleiben dürfen. Das gibt es so in Deutschland auch nicht. Es scheint allerdings auch keine Probleme damit zu geben und daher ist es natürlich toll für die Kinder, solange sich vergnügen zu können mit Sport, Freunden usw.! Vielleicht härtet das die Kinder ja auch ab, damit sie später so wie die Jugendlichen und jungen Erwachsenen hier bei sehr kühlen 10°C in offenen Schuhen, kurzen Rock / kurzer Hose und T-Shirt / Top rumlaufen können ;-). Das hat uns doch sehr geschockt, als wir in unseren dicken Winterjacken die ersten Tage hier durch die Gegend liefen und trotzdem noch nicht die 20°C Differenz aus dem deutschen in den isländischen Sommer überbrückt hatten.

 

Nachdem der Beitrag ja schon lang genug ist, ist der für heute vorerst letzte Unterschied das Notensystem, das hier herrscht. Bekommt man hier eine 1.0, so ist man echt grottenschlecht. Die absteigende Ordnung von 1.0 bis 6.0 oder später an der Uni bis 5.0 gibt es hier nicht. Hier wird aufsteigend von 1.0 bis 10.0 bewertet. Immer in 1/4 Schritten. Zum Beispiel kann man 7.0, 7.25, 7.5, 7.75 oder 8.0 bekommen. Wir sind ja schon gespannt, ob unsere Noten hier gut ausfallen und wie man auf seine erste 10.0 (...die es hoffentlich geben wird ;-)) reagiert.

 

Ich denke, dass sind ziemlich viele Unterschiede, die einem im Alltag begegnen. Auch mit den bislang über 950 hochgeladenen Bildern können wir sicherlich nicht alles festhalten, wir werden aber die verbleibenden 98 Tage (siehe Countdowns rechts) nutzen, um alles zu dokumentieren, was wir kriegen können und hier bereitstellen!

 

Zu unserem kleinen Bilderrätsel von gestern können wir nur sagen, dass wir schon stolz sind auf unsere "Miträtseler". Beide wiedermal richtig gelegen. Zum heutigen Rätsel:

 

Das Bilderraetsel auf Island-Blog.de

Wie jeden Tag gibt es bei uns das Bilderrätsel. Wir schießen im Tagesverlauf von irgendeinem Objekt eine Nahaufnahme und ihr müsst uns sagen, worum es sich handelt. Schreibt es einfach in die Kommentare oder sendet uns eine E-Mail. Am folgenden Tag gibt es jeweils die Auflösung und ihr seht, ob ihr richtig gelegen habt!

 

Unser aktuelles Bilderrätsel

Zum Vergrößern des Bildes einfach draufklicken! ;-)

 

Die Auflösung zum gestrigen Rätsel gibt es hier:

Unser gestriges Bilderrätsel

Zum Vergrößern des Bildes wie immer draufklicken! :-)

 

Wir wissen, dass wir endlich wieder einen Islandic-For-Beginners Beitrag verfassen müssen, aber gebt uns noch ein wenig Zeit. Wir werden sicher bald die Zeit dafür finden und erste Konversationen ermöglichen. Vielleicht sogar mit Tonaufnahme zum Anhören! ;-)

 

Von hier aus nur das Allerbste an alle Leser! Wir freuen uns wirklich immer wieder unglaublich über jeden Kommentar!

 

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Bratkartoffeln in ReykjavikPS: Heute gab es mal wieder eine deutsche Speise. Bratkartoffeln mit Zwiebeln! Übung macht den Meister - endlich hat es richtig hingehauen! ;-)

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Kommentar von honey am 08.09.2009

Hallihallo,
heute ist es wieder leicht. Ihr habt Euch dafür Zucker ausgeliehen.

Kommentar von Schnacksi am 08.09.2009

Hallo,
hinsichtlich des Rätsels Lösung bin ich der gleichen Meinung wie mein/e Vorkommentator/in. Anmerken möchte ich noch, dass es sich um eine Speise handelt, die schon vor über 4.000 Jahren nicht auf dem isländischen, sondern indianischen Speiseplan stand und derzeit sowohl bei deutschen als auch isländischen Kinobesuchern hoch im Kurs steht. Hier haben wir mal keinen Unterschied, sondern eine Gemeinsamkeit zwischen Island und Deutschland, die mal wieder (man höre und staune)aus Amerika kommt.

Kommentar von Chris am 08.09.2009

Das mit dem Pfandsystem ist kein Gerücht, sondern tatsächlich so. So gibt es für jede (wirklich jede) Flasche oder Dose 12ISK, wenn du die zu Sorpa, dem örtlichen Entsorgungsunternehmen bringst. Und da die nicht sehr viele Stellen haben, sammeln viele Leute ihre Flaschen und rücken dann mit Riesensäcken an. 12 Kronen hört sich nicht viel an, wenn man aber länger sammelt, läppert sich das schon.

Kommentar von Sina am 22.04.2010

Die Isländer sind ja so freundlich =)
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Bitte rechnen Sie 8 plus 9.*
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