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Norwegische Fussballfans in Reykjavik Gudjohnsen der islänische Fussballheld Isländisches Essen auf dem Tisch Der tollste deutsche Mann, Ich Einige Impressionen aus Reykjavik in Island Darri beim Fussball

23.08.2009 01:44 (4 Kommentare)

Das Spektakel des Feuerwekrs bei der Culture Night in Reykjavik

Culture Night in Reykjavík

Nachdem der gestrige Abend erst nach 4 Uhr im Bett endete, waren wir froh, dass wir uns den Wecker erst auf 10 Uhr stellen "mussten". Zu aller erst einmal stellten wir am bis dahin entspannten Morgen fest, dass wir kaum noch Lebensmittel in der Küche hatten, d.h. das Frühstück fiel dementsprechend knapp aus. Also machten wir uns fix fertig, um endlich wieder zu Bonus zu gehen, bei dem wir bis dato erst einmal mit Marget waren. Bonus ist der wohl mit Abstand günstigste und einzige (?) Discounter der Insel. Was wir planten, war ein Großeinkauf, damit wir für die nächsten Tage genug in den Küchenschränken haben würden. Als wir uns also auf den Weg "downtown" machten, wie hier die Innenstadt genannt wird, rechneten wir mit den angekündigten Menschenmassen, da der große Tag der sog. "Culture Night in Reykjavik" gekommen war. Dort jedoch angekommen, stellten wir fest, dass...

 

...hierbei das Wort "Night" wohl wörtlich zu nehmen ist. Die Hauptstraße war zwar weitestgehend bereits abgesperrt, aber vom großen Festtag war weit und breit noch nichts zu sehen. Gerade als wir Bonus betraten, wurde uns schlagartig wieder klar, was wir auf jeden Fall aus Deutschland vermissen: Die Supermärkte à la Kaufland, Real, etc.

Die Märkte hier sind echt nicht sehr schön anzusehen und sehr rudimentär ausgestattet. Es scheint nicht rentabel zu sein, hier mehr reinzuinvestieren. Bonus stellt hier schon eine positive Ausnahme dar.

Einen Wagen geschnappt, stürmten wir den Laden, mussten jedoch schon nach kurzer Zeit stehen bleiben. Es war mir egal, was die Leute von uns halten, das musste ich einfach auf einem Bild festhalten. In der Tiefkühltruhe lagen lauter zerteilte Schafsköpfe in durchsichtigen Folien ohne sonstige Beschriftung. Unvorstellbar, dass es Leute gibt, die das wirklich essen und es mögen, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden ;-). Bei uns kann sich jeder sein Bild machen, da wir dieses Bild natürlich in die Galerie gestellt haben ;-). Als wir den Schreck verdaut hatten, machten wir uns weiter daran, unseren Einkaufswagen zu füllen. Das Sortiment ist jedoch sehr spärlich, wodurch es schwer fällt, das Richtige zu finden. Vor allem, da man die meisten Beschreibungen von Lebensmitteln auf diskret, einfarbigen Verpackungen nichtmal halbwegs deuten konnte.

Der zweite Schreck folgte, als wir feststellen mussten, dass die Isländer anscheinend sehr bestrebte Kraftsportler sein müssen. Im Kühlregal stand neben wie Aschenbecher schmeckendem Fleischsalat eine große Reihe von Protein- und ähnlichen Zusatzpräparaten. Da wir uns durch das erste Foto eh bereits als (Halb-)Touristen geoutet hatten, machte ich auch gleich davon noch ein Bild - mal wieder in der Bildergalerie zu sehen :-).

An der Kasse dann zahlten wir für neue Cornflakes, Toast, Milch, Gebäck, Nudeln und und und... etwas über 5000 ISK. Eine gute Stange Geld, aber in anderen Shops hätten wir wohl noch weit aus mehr bezahlen müssen. Daher sind wir damit erstmal zufrieden. Kleines Rechenbeispiel: 2L Cola im 10/11-Store: 349 ISK; das gleiche Produkt im Bonus-Store: 219 ISK.

 

Als wir dann endlich all das Zeug in zwei brandneuen, gelben Schweinchentüten von Bonus nach Hause geschafft hatten, machten wir uns frisch erstandene Würstchen warm und aßen das ganze dann mit Ketchup, Toast und Gouda. Wahrscheinlich auch typisch isländisch, nachdem uns an der Uni in den Orientierungstagen Hot Dogs mit Cola als das traditionelle Islandessen verkauft wurde.

Als Margret dann klopfte, um sich die Weingläser aus unserem Wohnzimmerschrank zu holen, erzählte sie uns noch davon, dass sie heute Abend mit 20 Mädels einen quasi "Junggesellinenabschied" für ihre Freundin bei sich oben feiert. Sie warnte uns schonmal vor, dass die Mädels wahrscheinlich ordentlich trinken wollten und danach zum großen Feuerwerk zum Hafen runter gehen werden. Wir waren also vorgewarnt, rechneten aber nicht damit, um diese Uhrzeit selbst zu Hause zu sein.

 

Nachdem der Nachmittag sich erstaunlich ereignislos hinzog, bis auf den Anruf von Carolines Omi live aus Sachsen-Anhalt in Deutschland. Wir nutzten die Zeit, um uns mit unserer Wohnung endlich mal richtig vertraut zu machen, was auch wirklich Zeit wurde. Man muss schon sagen, wir sind wirklich mit allen ausgestattet, was wir uns nur vorstellen können. Viel mehr Küchenutensilien als in Magdeburg ;-).

 

Da wir die groß angepriesene "Culture Night of Reykjavik" natürlich nicht verpassen wollten, machten wir uns so gegen 19:30 Uhr auf den Weg nachdem von anderen Seiten nichts groß angepriesen wurde und wie wir nun nachträglich feststellen mussten, auch nichts wirklich gelaufen ist - fauler Haufen :-).

In der Stadt angekommen, breitete sich bei uns zuerst große Ernüchterung aus, als wir zwar sehr viele Menschen sahen, die sich durch die Straßen schoben, aber es im Großen und Ganzen dabei zu blieben schien. Wir schlenderten also einmal die Hauptstraße runter und rauf. Dabei begegneten uns ein paar Hinterhofrockbands, die in ihre Mikros grölten, eine junge Nachwuchsjazzband, die ihren Job gut machte und ein Stand, auf dem eine Frau selbstgemachten Schmuck, aufgereiht auf einem Wäscheständer, verschleuderte.

 

Erst als wir in die Nebenstraßen stießen, fanden wir 2 kleinere Bühnen mit ein paar Bands darauf, die aber nur ziemlich wenig Beachtung fanden.

Ganz am Ende der großen Hauptader jedoch, war eine große Bühne aufgebaut, auf der eine relativ junge, isländischen Band eine Art Reggae-Hip-Hop Mix spielte, also ziemlich alternative Musik. Diese Musik zog leider auch die etwas ungehobelte ;-) Jugend Reykjaviks in Massen in die Straßen. In Verbindung mit Alkohol sorgte das dann dafür, dass diese ziemlich lautstark den kleinen Mann markierten und anscheinend im Volkssport "Auf die Staße spucken" wetteiferten. Ansonsten war es wirklich ruhig und eine angenehme Feierstimmung lag über der Stadt.

 

Wir kehrten gegen 22:00 Uhr in ein Lokal ein, das mit Live-Musik und für Island moderaten Preisen warb. Glücklicherweise fanden wir gleich einen Platz, um uns dann zu fragen, ob hier wohl Selbstbedienung gilt oder nicht, da weder Karte noch Bedienung an unserem Tisch waren :-). Nach guten 5 Minuten dann aber die Erlösung, als eine Kellnerin für Caroline einen Cheeseburger, mit "Salat" und Pommes und für mich einen Hamburger nach Hausart mit "Salat" und Pommes aufnahm. Außerdem gab Caroline eine Cola für sich selbst und ein Bier für mich aus. Der Service hier war in jeder Art ziemlich schnell. Die geschätzten 10 Kellnerinnen jagten andauernd durch den aus allen Nähten platzenden Laden. Nach gerade einmal weiteren 5 Minuten erhielten wir Getränk und Essen ziemlich zeitnah. Leider war die Qualität des Essens nicht so super, da die Hackbulletten nicht ganz durch waren und die Brötchen leicht angebrannt, dafür war die Stimmung im Laden gut und der Service nett :-).

 

Nachdem wir aufgegessen hatten, wurden wir nur 2 Minuten später abkassiert und so machten wir uns wieder auf den Weg auf die Straßen. Nun, da die "night" angebrochen war, waren die Straßen brechend voll und die meisten Isländer auch. Um die Zeit zum Feuerwerk zu überbrücken, besuchten wir noch kurz einen Buchladen, der noch bis 0:00 Uhr aufhatte und lauschten im 1. Stock (bzw. 2. Stock ;-)) ein wenig Akustikmusik, während wir durch die englischen Büchertitel stöberten. Im Erdgeschoss fanden wir auch ein Buch, dass 501 deutsche Verben vollkommen durchkonjugiert enthielt und verbesserten sogleich unser Deutsch :-).

 

Schon eine gute halbe Stunde vorher, machten wir uns auf zum Hafen, um uns einen guten Platz für das Feuerwerk zu sichern. Als wir den ergattert hatten, schaltete sich auch schon laute, langsame, klassische Musik vom Ozean aus an. Es schien so, als käme diese ohrenbetäubende Musik von der Hafenbaustelle etwas außerhalb im Wasser aus dem Dunkeln. Nur wenige Sekunden nach Mitternacht ging dann im oberen Stock der Baustelle ein Licht an, dass die Sillhouette eines Mannes freigab, der über die Lautsprecher die Menge auf isländisch kurz anheizte und dann laut den Ton angab, dem die Menge folgte und laut auf isländisch von Zehn an runterzählte...

 

 

10...9...8...7...6...5...4...3...2...1...0...



Alle Lichter gingen wieder aus. Auch die Straßenlaternen am Hafenparkplatz erloschen.

 

Dann feuerte es gigantisch aus dem Dunkeln vom Wasser aus los gen Himmel. Es folgte ein 5 bis 10 minütiges Feuerwerk, dass wir beide in unserem Leben so noch nicht gesehen hatten. Gesponsort wurde das ganze von der Reykjavik'schen Energieindustrie, die hierfür sicher tief in die Tasche gegriffen hatte. Ein wunderbar dreidimensionales Feuerwerk in allen denkbaren Farben spielte sich vor unserem kompletten Sichtfeld ab. Wir hatten den perfekten Platz für das Spektakel gewählt. Dieses Schauspiel habe ich mit vielen, vielen Fotos dokumentiert und Caroline auch gleich gefilmt. Wir werden hoffentlich morgen im Tagesverlauf auch dieses Video hier online stellen, damit man sich ein bewegtes Bild von diesem Feuerwerk machen kann.

 

Als alles vorüber war, gingen wir noch - urlaubsgleich - am stillen Ozean durch Menschenmassen getrieben nach Hause - wie nach einem großen Fußballspiel oder Konzert ;-). Hier angekommen, kam uns gerade Margret mit einer Freundin entgegen, die schon angeheitert das Feuerwerk verpasst/vergessen hatten ;-). Wir nehmen an, dass sie wohl nun immernoch downtown sind und es richtig krachen lassen ;-).

 

Da zwar in den Straßen an sich nicht so viel, dafür aber beim Feuerwerk umso mehr zu fotografieren war, gibt es heute wieder 48 Bilder in der Galerie für euch, unsere besten Leser:

Culture Night - Reykjavik at night

 

Nur das Beste von der Insel kaum südlich vom nördlichen Polarkreis wünschen euch

Caroline & Alex

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Kommentar von honey am 23.08.2009

Guten Morgen Ihr beiden,
wir waren wieder mal begeistert von Deinem Artikel und den tollen Fotos!! Die Tageszeitung beim Frühstück ist total unwichtig geworden. Zuerst müssen die Neuigkeiten aus Reykjavik gelesen werden.
Gibt es eigentlich gar kein Obst oder Gemüse zu kaufen? Ihr ernährt Euch ja nur von "Fastfood".
Liebe Grüße aus dem noch immer sommerlichen Deutschland

Kommentar von schnacksi am 23.08.2009

Hallo Ihr beiden,
in Deutschland wird Schafskopf gespielt und in Island gegessen. Hoffentlich erwischt es Euch nicht beim deutsch-isländischen Kochwettbewerb.
Bilder wieder lustig und informativ.

Kommentar von Petra am 23.08.2009

Guten Abend,
die Feuerwerksbilder sind super!! Fast wie selber dabei sein!
Was die Supermärkte angeht: Vor zwei, drei Jahren hättet Ihr für Euren Einkauf noch mindestens das Eineinhalbfache gezahlt. Bonús ist tasächlich der Billigste und die größeren Filialen haben eigentlich auch eine ganz gute Auswahl. Aber es gibt schon auch Supermärkte wie in Deutschland mit großer Auswahl: Irgendwann stoßt Ihr zB sicher mal auf einen großen Samkaup, da kann man viel Zeit drin verbringen.
Außer den vielen Eiweißprodukten gibt es übrigens auch noch den gesunden Lebertran "Lysi", auf den noch viele Isländer schwören. Empfehlen würde ich aber lieber die isländischen Kekssorten, isländische Rhabarbermarmelade (der wächst dort seit einigen Jahren sehr üppig), Súrmjölk (Art Sauermilch oder flüssigerer Joghurt; sehr verbreitet; in den grünen Tetrapaks) und natürlich das isländische Softeis!

Einen guten Wochenstart!
Petra

Kommentar von Chris am 24.08.2009

Oh, tagsüber habt ihr nichts gefunden? Da ist euch aber einiges entgangen, das Program ist hier zu finden: http://www.menningarnott.is/
Und wegen der Preise kann ich Petra nur zustimmen, ihr habt den Vorteil, quasi mit Euro einkaufen zu gehen und nicht euer Geld in Island zu verdienen. Seit dem letzten Oktober sind die Preise hier um durchschnittlich 25% gestiegen, einiges sogar noch mehr. Man merkt halt deutlich, das sehr vieles importiert werden muss.
Wegen Bonus: Mit dem Laden auf der Laugarvegur habt ihr auch den mit Abstand schrottigsten Laden erwischt. Ich gehe da nicht besonders gerne einkaufen, da ziehe ich Kronan oder andere Filialen von Bonus vor. Kronan ist beispielsweise am Hafen zu finden (http://www.kronan.is/verslanir/kronan-granda), die haben einen sehr grossen und schönen neuen Laden. Und sie machen auch noch deutlich früher auf als Bonus.
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